Markt

Aus FinanceWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf dem Markt stehen sich Anbieter und Nachfrager eines Gutes gegenüber. Durch einen Tausch von Geld und Gut wollen sie ihr jeweiliges Ziel (Gewinnmaximierung bzw. Nutzenmaximierung) erreichen. Auf Finanzmärkten treffen sich Anbieter und Nachfrager von geldwerten Forderungstiteln in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

Zitat

"Heutige Märkte sind hochentwickelte Organisationen. (...) Grundsätzlich funktionieren Märkte nur reibungslos, wenn sie gut strukturiert sind. Zentral sind dabei fünf Elemente:

  • die Informationen fließen frei; die Eigentumsrechte sind geschützt;
  • die Vereinbarungen werden eingehalten;
  • Nebeneffekte auf Dritte werden eingeschränkt;
  • die Konkurrenz wird gefördert."

(McMillian, J. (2002): Weder Magie noch Voodoo. In: Neue Züricher Zeitung, Folie Nr. 9, Septemper 2002, S. 24)

Vorbemerkungen

Bedürfnispyramide nach Maslow

Bevor man sich der Analyse des Marktes nähert muss kurz erläutert werden warum es überhaupt einen Markt gibt. Ausgangspunkt sind die Bedürfnisse der Menschen. Neben den basalen Bedürfnissen nach Nahrung und Behausung gibt es auch höhere Bedüfnisse nach Anerkennung, Glück und Selbstverwirklichung. Die von Maslow aufgestellte Bedürfnispyramide gibt hierzu einen guten Überblick, auch wenn die Bedingtheit des Aufbaus umstritten ist [1].

Um diese Bedürfnisse zu befriedigen könnte nun jeder einzelne für sich arbeiten und sich eine Hütte bauen und Beeren sammeln, wie Robinson Crusoe. Es hat sich aber herausgestellte, dass mehr produziert werden kann, wenn sich Menschen zusammen tun und die Arbeit aufteilen. Dies ergibt sich einfach aus der begrenzten Zeit, die jedem (noch so produktiven) Individuum zur Verfügung steht. Ein sehr eingängiges Beispiel hierfür ist die berühmte #Stecknadelproduktion von Adam Smith. Durch die Arbeitsteilung kommt es zu einer Mehrproduktion, die dann zwischen den Wirtschaftssubjekten getauscht werden kann, sodass im Optimalfall mehr konsumiert werden kann (zur Verdeutlichung s. Beispiel:Handelsgewinne).


Beispiel

Ein klassisches Beispiel zur Verdeutlichung des Prinzips der Arbeitsteilung ist Robinson Crusoe und sein "Mitbewohner" Freitag auf der einsamen Insel.

Grundmodell

Es gibt zwei Güter:

  • Angeln, müssen hergestellt werden.
  • Kokosnüsse, müssen gepflückt werden.

Es gelten folgende Minuten zur Herstellung eines Gutes:

Angel Kokosnüsse
Robinson 8 4
Freitag 12 2
Gesamt 20 6

D.h. Robinson benötigt 4 Minuten für eine Kokosnuss. Freitag benötigt nur 2 Minuten und ist damit besser.

Die Arbeitsproduktivität kann wie folgt berechnet werden:

Produktivität=\frac{Output} {Input}

Angel Kokosnüsse
Robinson 0,125 0,25
Freitag 0,08334 0,5
Gesamt 0,1 0,33

D.h. Robinson stellt in 1 Minute 0,25 Kokosnüsse her. Freitag dagegen 0,5 Kokosnüsse. Freitag ist also besser.

Wenn beide 1 Std arbeiten und jeweils 30 Minuten auf die Produktion eines Gutes verwenden, dann werden folgende Güter hergestellt:

Angel Kokosnüsse
Robinson 3,75 7,5
Freitag 2,5 15
Gesamt 6,25 22,5

Arbeitsteilung

Nun spezialisieren sich beide auf das Gut welches sie am besten herstellen können und arbeiten eine Stunde:

  • Robinson produziert Angeln,
  • Freitag holt Kokosnüsse.
Angel Kokosnüsse
Robinson 7,5 0
Freitag 0 30
Gesamt 7,5 30

Es können also, durch die Arbeitsteilung, 1,25 Angeln und 7,5 Kokosnüsser mehr hergestellt und konsumiert werden. Welches Tauschverhältnis sich einstellt (z. B. 1 Angel = 4 Kokosnüsse), hängt im Weiteren von dem Verhandlungsgeschickt und der Durchsetzungsmacht des Einzelnen ab und soll hier nicht weiter behandelt werden.

Quelle: Altmann, J.: Volkswirtschaftslehre, 6. Aufl., Stuttgart: Lucius & Lucius 2003, S. 44-49.

Wie kommt aber das Tauschverhältnis zustande? Was bestimmt den Wert der jeweiligen Güter? Zum einen natürlich die Kosten der Produktion und zum anderen durch den Wert den ihnen die Konsumenten zuschreiben. Fragen nach der Substituierbarkeit und Komplementarität und den individuellen Präferenzen und Zahlungsbereitschaften spielen hierbei eine Rolle. Insbesondere letztere sind meist nicht explizit sichtbar, wodurch ein Problem entsteht:

Wie werden die Güter optimal alloziiert, also zugeteilt? Oder, wie wird der Markt koordiniert?

Es haben sich zwei grundlegend verschiedene Formen der Koordination herauskristallisiert:

1. Zentralwirtschaft - Hier wird durch einen zentralen Planer die Verteilung der Ressourcen und Güter erreicht. Dabei sollen langfristige Pläne helfen die gesetzten Ziele zu erreichen und Erwartungssicherheit zu schaffen. Exemplarisch hierfür ist die Planwirtschaft der DDR [2].
2. Marktwirtschaft - Hier werden die Ressourcen und Güter mit Hilfe des Preismechanismus zugeteilt ("unsichtbare Hand"). Die Wirtschaftssubjekte einigen sich individuell über den Wert der Güter, also deren Preis.

Im Folgenden wird nur die Marktwirtschaft besprochen, da dieses Koordinationsinstrument in der Regel effizient ist.

Marktmacht

Bei der Betrachtung von Märkten stellt man schnell fest, dass es sehr unterschiedliche Arten von Märkten gibt. Auf einem großen Wochenmarkt mit vielen Gemüseständen und vielen Käufern geht es anders zu als z. B. bei einem sehr kleinen Wochenmarkt mit nur einem Gemüsehändler. Hier kann man als Konsument kaum ausweichen und muss die Preise des einen Händlers akzeptieren. Der Gemüsehändler (Monopolist) hat also eine gewisse Marktmacht indem er die Preise festsetzen kann.

Folgende Matrix gibt alle Marktformen wieder:

Marktformenmatrix - eigene Darstellung

Zur Untersuchung von Märkten wird diese Einteilung auch als quantitatives Merkmal bezeichnet. Vollkommen (perfekte) Märkte sind durch eine vollkommen Konkurrenz charakterisiert. D. h. kein Marktteilnehmer hat ausreichend Macht den Preis eines Gutes zu beeinflussen. Im Idealfall sind also alle Marktteilnehmer Preisnehmer und richten danach ihr Handeln aus.

Zur näheren Analyse benötigt man aber noch den Grad der Vollkommenheit des Marktes. Dies wird im nächsten Abschnitt besprochen.

Idealtypischer Markt

Um zu sagen, ob ein Markt gut oder schlecht funktioniert, benötigt man ein Referenzmodell an dem man die Realität messen kann. Im Falle des Marktes wurde der idealtypische Markt entwickelt bei dem das Optimum der Allokation von Ressourcen und Gütern erreicht wird. Quantitativ handelt es sich um ein Polypol, also um einen Konkurrenzmarkt bei dem kein Marktteilnehmer Marktmacht besitzt (vollkommener Konkurrenzmarkt). Anbieter wie Nachfrager sehen sich einem Preis gegenüber und handeln dementsprechend. Damit ein idealtypischer Markt vorliegt, müssen aber noch folgende Merkmale erfüllt sein. Diese Merkmale bzw. Annahmen sind auch für Finanzmärkte bedeutsam.

Merkmale

Qualitative Merkmale eines Marktes:

  1. Homogenität der Güter, d. h. Gleichartigkeit der Güter;
  2. Präferenzlosigkeit der Marktteilnehmer, d. h. es gibt keine persönlichen Vorlieben oder Abneigung zwischen den Wirtschaftssubjekten;
  3. Markttransparenz, d. h. alle Marktteilnehmer sind jederzeit und vollständig über alle relevanten Daten informiert;
  4. Rationalitätsannahme, d. h. alle Martkteilnehmer verhalten sich rational;
  5. Punktförmigkeit des Marktes, d. h. der Markt ist räumlich und zeitlich konzentriert, Anpassungsprozesse vollziehen sich sofort und verursachen keine Kosten.

Daraus resultiert das Gesetz von der Unterschiedslosigkeit des Preises, d. h. es gibt nur einen einheitlichen Preis für alle Marktteilnehmer (z. B. gleicher Zinssatz für Unternehmen und Einzelpersonen).

Gleichgewicht

Marktgleichgewicht

Bei der weiteren Analyse von Märkten geht man im idealtypischen Fall davon aus, dass sich zu einem gegebenen Zeitpunkt ein Gleichgewicht einstellt. D. h. dass es eine stabile produzierte Menge und einen festen Preis für alle gibt. Im Gleichgewicht haben Anbieter und Nachfrager ihre Pläne erfüllt und der Markt ist geräumt. Bei einem höheren Preis wollen die Nachfrager mehr konsumieren, zu diesem Preis können die Anbieter aber nur unter Verlusten diese Menge herstellen (Nachfrageüberschuss). Umgekehrt gilt bei einem höheren Preis, dass die Anbieter mehr verkaufen wollen, die Nachfrager aber zu wenig konsumieren (Angebotsüberschuss).

Will man nun Veränderungen auf einem Markt in diesem Modell darstellen, dann kann man durch Verschieben der beiden Kurven nach oben oder unten die Auswirkungen recht einfach bestimmen (komparative Statik).

In der Mikroökonomik geht man im allgemeinen davon aus, dass es unabhängig von der Marktform Gleichgewichte gibt. Prinzipiell kann man also für ein Monopol genauso eine solche Graphik erstellen wie für einen Konkurrenzmarkt.


Beispiel

Auf dem Markt für Siemensaktien in Frankfurt gelte folgende Marktnachfrage und folgendes Marktangebot:

Preis Angebotsmenge Nachfragemenge
97,00 36.000 43.500
97,50 38.000 43.000
98,00 40.000 42.500
98,50 42.000 42.000
99,00 44.000 41.500

Das Gleichgewicht ist dort zu finden, wo Angebot und Nachfrage identisch sind, hier also bei einem Preis von 98,50€. Dann werden auf dem Markt 42.000 Aktien angeboten und nachgefragt.

Wäre der Preis bei 99,00 € würden die Anbieter 2.500 Aktien nicht verkaufen können und müssten die Preise senken, um auch diese noch verkaufen zu können.

Marktversagen

Auf einem Markt stellt der Preis also das Koordinationsinstrument von vielen individuellen Entscheidungen dar. In der Regel funktioniert dieser Mechanismus ohne staatliches Eingreifen. In der Realität existieren aber auch Defekte, die die entsprechenden Märkte unvollkommen machen. Diese werden im Folgenden beschrieben.

Natürliches Monopol

Sind zur Produktion eines Gutes sehr hohe Fixkosten notwendig, dann sind die Hürden für einen Markteintritt sehr hoch. Meist werden diese Fixkosten von einem Staat erbracht um die Bevölkerung mit den entsprechenden Leistungen zu versorgen (s. Telekommunikation, Schienenverkehr und Stromversorgung). Werden die Unternehmen schließlich privatisiert, sind sie Monopolisten auf den jeweiligen Märkten. Sie bieten dann nicht mehr die optimale Menge an (Grenzkosten=Grenznachfrage), sondern orientieren sich am maximalen Gewinn (Grenzkosten=Grenzerlös). Dadurch entsteht ein Wohlfahrtsverlust.

Generell ist es deshalb notwendig, eine Monopolkontrolle zu installieren. In Deutschland sind das das Kartellamt (http://www.bundeskartellamt.de/) bzw. die Bundesnetzagentur (http://www.bundesnetzagentur.de/enid/2.html).

Externe Effekte

Weiterhin kommt es zu Marktversagen, wenn durch eine individuelle Entscheidung ein Dritter betroffen ist. Bspw. kann nur ich diesen einen Apfel konsumieren. Für andere steht dieser dann nicht mehr zur Verfügung. Auch ein Chemieunternehmen, welches seine Abfälle in einem Fluss entsorgt, schädigt andere zum Beispiel durch den Rückgang der Fischfangquote.

Allerdings besteht ein Unterschied, ob dieser externe Effekt eingepreist ist oder nicht. Im Apfelbeispiel ist der Effekt in dem gezahlten Kaufpreis enthalten. Während die "grüne" Entsorgung nicht in den Produktpreisen des Chiemiunternehmens enthalten ist. Dadurch kommt es zu Fehlallokationen. Deshalb wird versucht diese mit Hilfe von entsprechenden Mechanismen zu internalisieren (z. B. durch den Zwang zum Einbau es Filters oder dem Nachweis von ordnungsgemäßer Entsorgung). S. auch CO2-Zertifikate [3].

Externer Effekt können auch positiv sein. So können beispielsweise instituionelle Anleger, die einem Unternehmensmanagement besonders intensiv auf die Finger schauen, eine Steigerung des Aktienkurses bewirken. Davon profitieren dann auch die anderen Aktionäre.

Öffentliche Güter

Charakteristisch für Güter ist die Ausschließbarkeit und die Rivalität des Konsums. Bei öffentlichen Gütern hingegen sind diese beiden Merkmale nicht gegeben. Klassiche Beispiele hierfür sind öffentliche Sicherheit und Leuchttürme. Sie können im Prinzip gleichzeitig von mehreren genutzt werden (Nichtrivalität) und man kann keinen von der Nutzung ohne größere Anstrengungen ausschließen (Nichtausschließbarkeit). Bei Letzterem kommt es dementsprechend zum Trittbrettfahrerphänomen.

Aufgrung dieser Eigenschaften werden solche Güter meist vom Staat erbracht, da ein privates Unternehmen diese nicht erbringen wollen (Nichtausschließbarkeit von Nichtzahlern). Finanziert werden diese Güter dann über die allgemeinen Steuereinnahmen.

Für ein gutes Funktionieren, auch der Finanzmärkte, ist insbesondere der Schutz des Eigentums an Sachen (z. B. Maschinen) und Rechten (z. B. Kreditforderungen, Patente) entscheidend. Dieser Schutz kann wirkungsvoll nur von Staaten organisiert werden.

Literatur

  • Altmann, J.: Volkswirtschaftslehre, 6. Aufl., Stuttgart: Lucius & Lucius 2003.
  • Diedrichs, D.: Mikroökonomik: mit Kontrollfragen und Lösungen, 3. Aufl., Köln: WRW-Verlag 2002.
  • Mankiw, N. G.: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 3. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag 2003.
  • Schumann, J. / Meyer, U. / Ströbele, W.: Grundzüge der mikroökonomischen Theorie, 7. Aufl., Berlin: Springer-Verlag 1999, S. 1-39.
  • Süchting, J.: Finanzmanagement - Theorie und Politik der Unternehmensfinanzierung, 6. Aufl., Wiesbaden: Gabler 1995, S. 370-415.
  • Volkart, R.: Corporate Finance - Grundlagen der Finanzierung und Investition, 2. Aufl., Zürich: Versus Verlag 2006, S. 62, S.230 f., S. 744 ff.

Siehe auch

  • bei der Bundeszentrale für Politische Bildung: Marktwirtschaft [[4]], Planwirtschaft [[5]], vollkommener Markt [[6]]

Anhang

Stecknadelproduktion


Beispiel

Eine Stecknadelmanufaktur

"Wir wollen daher als Beispiel die Herstellung von Stecknadeln wählen, ein recht unscheinbares Gewerbe, das aber schon häufig zur Erklärung der Arbeitsteilung diente. Ein Arbeiter, der noch niemals Stecknadeln gemacht hat und auch nicht dazu angelernt ist (erst die Arbeitsteilung hat daraus ein selbständiges Gewerbe gemacht), so daß er auch mit den dazu eingesetzten Maschinen nicht vertraut ist (auch zu deren Erfindung hat die Arbeitsteilung vermutlich Anlaß gegeben), könnte, selbst wenn er sehr fleißig ist, täglich höchstens eine, sicherlich aber keine zwanzig Nadeln herstellen. Aber so, wie die Herstellung von Stecknadeln heute betrieben wird, ist sie nicht nur als Ganzes ein selbständiges Gewerbe. Sie zerfällt vielmehr in eine Reihe getrennter Arbeitsgänge, die zumeist zur fachlichen Spezialisierung geführt haben. Der eine Arbeiter zieht den Draht, der andere streckt ihn, ein dritter schneidet ihn, ein vierter spitzt ihn zu, ein fünfter schleift das obere Ende, damit der Kopf aufgesetzt werden kann. Auch die Herstellung des Kopfes erfordert zwei oder drei getrennte Arbeitsgänge.

Das Ansetzen des Kopfes ist eine eigene Tätigkeit, ebenso das Weißglühen der Nadel, ja, selbst das Verpacken der Nadeln ist eine Arbeit für sich. Um eine Stecknadel anzufertigen, sind somit etwa 18 verschiedene Arbeitsgänge notwendig, die in einigen Fabriken jeweils verschiedene Arbeiter besorgen, während in anderen ein einzelner zwei oder drei davon ausführt. Ich selbst habe eine kleine Manufaktur dieser Art gesehen, in der nur 10 Leute beschäftigt waren, so daß einige von ihnen zwei oder drei solcher Arbeiten übernehmen mußten. Obwohl sie nun sehr arm und nur recht und schlecht mit dem nötigen Werkzeug ausgerüstet waren, konnten sie zusammen am Tage doch etwa 12 Pfund Stecknadeln anfertigen, wenn sie sich einigermaßen anstrengten. Rechnet man für ein Pfund über 4000 Stecknadeln mittlerer Größe, so waren die 10 Arbeiter imstande, täglich etwa 48000 Nadeln herzustellen, jeder also ungefähr 4800 Stück. Hätten sie indes alle einzeln und unabhängig voneinander gearbeitet, noch dazu ohne besondere Ausbildung, so hätte der einzelne gewiß nicht einmal 20, vielleicht sogar keine einzige Nadel am Tag zustande gebracht. Mit anderen Worten, sie hätten mit Sicherheit nicht den zweihundertvierzigsten, vielleicht nicht einmal den vierhundertachzigsten Teil von dem produziert, was sie nunmehr infolge einer sinnvollen Teilung und Verknüpfung der einzelnen Arbeitsgänge zu erzeugen imstande waren." (S. 9 f.)

zitiert nach: Adam Smith, Der Wohlstand der Nationen. Aus dem Englischen übertragen und mit einer umfassenden Würdigung des Gesamtwerkes von Horst Claus Recktenwald. München, 1974 (Taschenbuchausgabe dtv 1978)